Produktbewertung für TyreBoy Reifendruck- und Reifentemperatur-Kontrollsystem


Bewertungen nach Sprachen

Bewertung: 4 von 5

Erstellt am 13.04.2020 15:12 Uhr

Kaufdatum:
04.04.2020

Gerät und Montage

Das Gerät und die Sensoren zu montieren ist sehr einfach. Auch die Verbindung untereinander funktioniert ebenfalls, bis zum derzeitigen Zeitpunkt tadellos. Etwas entäuscht, war ich von dem beigefügten Halter. Hier einen entspechenden Platz zu finden war nicht möglich. Auch die Klebepads fanden keine Anwendung. Aber ich habe mir einen Halter anfertigen können und somit hat der Tyreboy seinen festen Platz gefunden und stört weder Lenkung noch Tankrucksack.

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Bewertung: 4 von 5

Erstellt am 30.03.2020 11:08 Uhr

Kaufdatum:
20.03.2020

fast top

Reihenfolge beachten - dann ist die Montage kein Problem, allerdings bezweifle ich noch die Genauigkeit der angezeigten Meßwerte,

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Bewertung: 4 von 5

Erstellt am 23.09.2018 01:47 Uhr

Kaufdatum:
02.09.2018

fast perfekt

Der TyreBoy ist grundsätzlich eine sinnvolle Ausrüstungsergänzung und im Handumdrehen montiert und einsatzbereit.
Die Ventilkappen sind mit einer Knopfzelle ausgerüstet (die angeblich eine Saison hält und selbst getauscht werden kann) und werden einfach auf die Ventile aufgeschraubt. Das Anzeigegerät hat einen kleinen Akku der mehrere Tage (jedenfalls aber viel länger als jedes Handy) hält und nach Belieben und persönlichem Geschmack am Lenker montiert wird.
Bei mir dauert es etwa 3km bis die Ventilkappen mit dem Anzeigegerät kommunizieren und angezeigt werden.
Mgit den nachfolgenden Änderungen wäre der TyreBoy perfekt:
1) Ich würde mir die Möglichkeit wünschen den Luftdruck permanent anzuzeigen - als Tourenfahrer interessiert besonders der Reifendruck - (hinzu kommt, dass für die Anzeige der Temperatur Metallventile (als Wärmeleiter) benötigt werden)
2) der beiliegende 13-er Schlüssel für die Kontermutter sollte gerade sein (er muss ständig mitgeführt werden um bei Bedarf Luft nachfüllen zu können) und gekröpft ist der Schlüssel nur eingeschränkt verwendbar und benötigt unnötig viel Platz

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Bewertung: 4 von 5

Erstellt am 07.04.2018 23:16 Uhr

RDKS gut, Temperaturmessung verbesserungswürdig

Warum ich das System gekauft habe:

Der Kauf des Tyreboy war bei mir ein Lustkauf.
Eigentlich habe ich das System nicht benötigt, da bei mir als sportlich fahrender Langstreckenpendler ein Reifen in

der Saision kaum länger als drei Monate hält bis zum Tausch.
In dieser Zeit verliert ein Reifen, insofern kein Defekt vorliegt, kaum Luft. Das Luftdruck prüfen an ungeeichten

Tankstellengeräten mache ich schon lange nicht mehr.

Was die Reifentemperatur angeht - ich fahre Tourensportreifen - kann ich diese, wenn es sein muss, innerhalb zehn

Minuten gefahrlos rundherum auf rund 30 Grad bringen. Meist ist aber die Motoröltemperatur ohnehin der limitierende

Faktor. Somit sind die Reifen bei mir regelmäßig vor dem Motoröl auf Betriebstemperatur.


Die Hardware:

Man gewinnt den Eindruck, hier hat der Hersteller bei der Entwicklung grundsätzlich mit Sorgfalt zu Ende gedacht und

bauteilemäßig in die richtigen Regale gegriffen.

- Es ist keine Verkabelung nötig. Gut! Alle Komponenten werden über Akkus (Displayeinheit) oder Lithiumprimärzellen

(Sensoren) gespeist.
- Die Anzeigeeinheit hat eine Standby-Funktion, die derart energiesparend ist, dass man das Gerät weder vor oder

nach einer Fahrt ein oder Ausschalten muss. Sehr Gut!
- Der Akku der Displayeinheit ist wechselbar. Bravo!
- Die Sensoregn wirgen nur 6 Gramm und deren Primärzellen sind vom User wechselbar. Sensationell!
- Das Display der Anzeigeeinheit hat ein Helligkeitssensor, der das LCD bei Dunkelheit automatisch beleuchtet. Nice!

Ich habe Aluminiumventile verbaut, wobei ich mir nicht sicher war, ob Stahlventile nicht doch besser wären, aber die

Alu-Ventile verkrafteten die Sensoren offenbar ohne sichtbare Beschädigungen; meine Höchstgeschwindigkeit mit den

Sensoren war bisher 280 Km/h.


Zu der Genauigkeit der angezeigten Druck-Werte und der weiteren Funktion im Rahmen der Druckmessung:

Die Reifendrücke werden sehr exakt angezeigt. Das behaupte ich nicht einfach nur so - ich habe es mit einem

geeichten Messgerät geprüft. Es gibt diesbezüglich nichts zu bemängeln. Man kann maximal- und Minimalwerte angeben,

ab denen Alarm gegeben wird (Sehr gut!) - Unter- oder Überschreitungen werden über eine kleine rote LED und einen

Piezo Summer signalisiert. Es handelt sich also um ein RDKS, das, was die Funktionalität und Konfigurierbarkeit

angeht, den von PKW Herstellern bekannten RDKS bekannten Funktionsumfang deutlich übersteigt. Dabei hat der

Hersteller hier nur die gelieferten Daten über ein gescheites Stück Software konsequent zu Ende gedacht. Das hat

Vorbildcharakter. Bravo!

In der Praxis: Insofern man mit gemäßigter Drehzahl und Tempo unterwegs ist, nimmt man die erwähnten, frei

konfigurierbaren Warnungen auch wahr. Bei höhererer Drehzahl oder forciert sportlichem Tempo ist sowohl der Pieper

als auch die LED allerdings für mich nicht mehr unmittelbar wahrnehmbar. Beim konzentriertem Blick auf die

Landstraße ist die LED außerhalb meines Blickfeldes (Ich habe das Gerät montiert über die Halterung am Lenker) - der

Summer ab 6.000 U/Min nur noch schlecht hörbar. Da sehe ich Verbesserungsbedarf, insbesondere was die Lautstärke des

Piepers angeht.




Zu der Genauigkeit der angezeigten Temperatur-Werte:

Die Reifentemperaturmessung ist der Schwachpunkt des Systems. Ich habe mir von einem Ingenieurbüro ein portables

IR-Thermometer ausgeliehen, um die angezeigten Werte zu überprüfen. Leider stimmten diese nicht mit meinen Messungen

überein. Während mir das System einen Wert von 29 Grad Celsius für den Hinterreifen angezeigt hatte, konnte ich an

der kältesten Stelle der Lauffläche, in meinem Fall der äußersten Reifenflanke, deutlich über 40 Grad Celsius

messen. Für den Vorderreifen hatte ich ähnlich abweichende Ergebnisse. Dazuhin muss erwähnt werden, dass die Messung

mit einer großen Verzögerung verbunden ist. Während ich nach 10 Minuten forciertem angasen nach dem losfahren den

Reifen um rund 15 Grad erhitzt habe, zeigte der Tyreboy noch die selbe Temperatur wie beim Start an.

In der Hinsicht der Reifentemperaturmessung hat sich das System daher leider als unbrauchbar erwiesen. Man müsste,

um diese Schwächen zu kompensieren also schon zu jeder Zeit im Kopf berechnen: a) Die angezeigte Temperatur hat rund

zehn Minuten Verzögerung, b) danach werden Werte angezeigt, die um einen Fator x zu niedrig sind und c) man weiß

nicht an welcher Stelle des Reifens diese Temperaturen herrschen.

Mich hat es bei über 20 Grad und trockenen Straßen beim andrücken ziemlich verrückt gemacht, permanent Werte

angezeigt bekommen zu haben, die auf kalte Reifen hinweisen. Das verunsichert mehr, als dass es einem etwas nutzt.


Fazit: Ich behalte das System und nutze es als reines RDKS.

Bewertet von:

Bewertung: 4 von 5

Erstellt am 25.03.2018 16:31 Uhr

Kaufdatum:
12.02.2018

Knapp 4 Sterne von mir...

... weil an sich ist das Produkt ja eine feine Sache, v.a. wenn man ein Motorrad hat, bei dem man (vor allem mit den klobigen Tankstellen-Dingern) relativ schwer an die Ventile kommt.
Vom Auspacken bis los fahren hat man auch alles in ein paar Minuten erledigt.
Was mich aber doch sehr stört ist die Tatsache, dass das Gerät ab 3 Bar warnt. Kommt nun in einen Hinterreifen ein Druck von 2,9 Bar, so beginnt es praktisch bei jeder Fahrt früher oder später zu blinken etc, da nach ein paar km leicht 0,2 bis 0,3 Ausdehnung dazu kommen...
Das nervt zumindest mich.
Da aber der Informationsgehalt überwiegt, nutze ich es natürlich weiter, die Display-Einheit verschwindet einfach statt am Motorrad in der Jackentasche.

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Kommentar:

Lieber Louis-Kunde, die Warnschwelle ist am Tyreboy einstellbar (s. Punkt 7 in der Anleitung). Mit freundlichen Grüßen, Ihr Louis Einkaufsteam