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Deutschland – Österreich Motorrad Tour

[image: Deutschland – Österreich Tour]
[image: Tourdaten]

Kilometer | Tage | Höhenmeter

[image: Map]

Deutsch-österreichische Pässe-Runde

Deutschlands höchste Bergstraße, der Riedbergpass im Allgäu, bringt es immerhin auf 1.420 Höhenmeter. Mit dem Örtchen Balderschwang gibt es einen weiteren Grund, den kurvenreichen Alpenweg anzufahren, denn mit der „Bodenseehütte“ und dem „Schwabenhof“ befinden sich dort zwei beliebte Motorradgasthöfe. So trifft man in der Bodenseehütte schon mal auf Katja Pönsgen, die uns oft als Motorsportlerin begeisterte. Benzin im Blut haben aber auch die Kohlers vom „Schwabenhof“, die ihren Bikergasthof mit viel Liebe betreiben und unser Start- und Zielpunkt dieser Alpenrunde sind.

[image: Deutschland – Österreich Tour]

Wir starten unsere deutsch-österreichische Pässer-Runde hochkonzentriert, denn bergab hält der Riedbergpass schon mal die eine oder andere Überraschung bereit, wenn der Biker nicht ganz ausgeschlafen ist. Mit dem Oberjochpass wartet wenige Kilometer nach Sonthofen bereits die nächste Bergprüfung. Jede Menge Kurven und Kehren auf kürzester Strecke sorgen für Begeisterung, allerdings nur bis zum nächsten Fahrzeug aus der Häkelrollenfraktion. Am Oberjochpass zu überholen ist nämlich ein Abenteuer für sich, die Gelegenheiten dazu sind äußerst selten und man kann sich zu leicht verrechnen – also, lieber mal im Verzicht üben. Keine Angst, wenig später im Tannheimer Tal in Richtung Gaichtpass lassen sich die Verkehrsblockaden wieder ganz locker eliminieren. Allerdings sollte man auf den richtigen Sitz der Laserschutzweste achten, denn wir befinden uns bereits in Österreich, wo die Sheriffs gerne zum Strahlencolt greifen. Geschwindigkeit ist ja auch nicht alles, vor allem an solch romantischen Strecken wie dieser jetzt am Plansee entlang. Fasziniert vom zweitgrößten See Tirols tuckern wir über den Ammersattel wieder nach Deutschland zurück und haben jetzt innerhalb von wenigen Kilometern drei Touri-Highlights vor dem Lenker. Dem interessierten Kulturbiker bieten sich mit Schloss Linderhof, dem Passionsspielort Oberammergau und dem Kloster Ettal Anschauungsobjekte für mindestens zwei Tage.

[image: Deutschland – Österreich Tour]
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Zwischenstopp der Motorrad Tour im Tiroler „Amerika“

Wir fahren jedoch weiter nach Garmisch, dem jährlichen BMW-Motorrad-Magneten. Jedes Mal Anfang Juli, wenn die weiß-blaue Fraktion die Olympiagemeinde unter der Zugspitze in Beschlag nimmt, wird die gigantische Entwicklung der bayerischen Motorradmarke deutlich. Vom einstigen Biedermann-Image zum innovativen Vorreiter der Branche – bei den „BMW Motorrad Days“ wird das nicht zuletzt am Publikum deutlich, das hier seine Marke feiert. Von stylisch bis traditionell, von ganz jung bis Altersteilzeit. Darüber sprechen wir auch mit Andrea, die hier einen Berggasthof mit genialem Panoramablick betreibt. Sie freut sich jedes Jahr auf die Veranstaltung, denn die vielen Motorradfahrer, die hier ein alkoholfreies Weizen genießen, gehören ganz klar zu ihren Lieblingsgästen. Aufgesattelt und weiter geht’s, denn mit dem Kühtaisattel wollen wir auf dieser Runde den ersten 2.000er knacken. Diesen erreichen wir über Mittenwald und Leutasch. Gut angelegte Kurven ohne böse Überraschungen machen den Kühtai zum entspannten Fahrspaß.

[image: Deutschland – Österreich Tour]
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Schließlich landen wir in Amerika, zumindest kommt es uns so vor. Als wir nämlich durch Haiming fahren, entdecken wir in der Ferne die einladende „Oilers 69“-Leuchtreklame. Mitten im tiefsten Tirol finden wir ein American Roadhouse, bei dem wohl selbst ein Ami verdutzt stoppen würde. Vom Cadillac-Wrack bis zur V8-Deko, dieser Laden ist der Hit. Natürlich verspeisen wir artgerecht einen dicken Burger. Um 17.00 Uhr stellen wir erstaunt fest, dass wir fast 3 Stunden in „Amerika“ verbracht haben und wir uns langsam um eine Bleibe für die Nacht kümmern müssen. Beim Bikerwirt „Ötzirider“ im nahen Sautens finden wir ein nettes Zimmer und erobern gleich am nächsten Morgen erfrischt und gestärkt das faszinierende Hahntennjoch. Hier wird der Biker schnell zum Steilwandfahrer, denn die Blicke in die tiefen Schluchten sind das Besondere an dieser Alpenüberquerung. Befreit von Bussen und LKW steht diese Alpenstraße beim Motorradfahrer hoch im Kurs, eine Vielzahl von Einkehrmöglichkeiten laden zum Benzingespräch.

„Never stopp a running bike“ lautet dagegen unser Motto, und wir genießen den abwechslungsreichen Kurventanz durchs Lechtal. Mit dem Flexen- und dem Arlbergpass warten noch zwei gut ausgebaute Spaßstraßen, die auch unerfahrenen Bikern jede Menge Freude bereiten dürften, für den Alpenfreak aber auf keinen Fall langweilig sind. Angenehm ausgepowert erreichen wir das Paznauntal und gleiten entspannt in Richtung Ischgl und Galtür, wo wir jeweils einen Halt eingeplant haben. Zunächst parken wir unsere Bikes vor dem HIGH-BIKE Testcenter in Ischgl. Respekt, hier hat man sich etwas einfallen lassen. Die unterschiedlichsten Bikes, Motorradbekleidung und Helme im Rahmen fantastischer Berglandschaft zu testen ist so naheliegend wie genial. Wir führen ein kurzes Gespräch mit Servicemann Thomas Sailer und sind begeistert.

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Zum Schluss noch einige Kurven-Highlights

Wenig später erreichen wir Galtür, wo gleich zwei bekannte Bikerwirte ihre motorradfreundliche Herberge betreiben. Da ist zunächst das zur MoHo-Gruppe gehörende „Hotel zur Post“, wo Inhaber Franz Türtscher mit einem umfangreichen Motorradservice für gute Stimmung bei seinen Bikergästen sorgt. Eine große Zahl an Stammgästen macht deutlich, dass Biker hier richtig liegen. Auch unser Freund Luggi in Galtür, dessen Hotel wir jetzt anfahren, ist von seiner Tourenregion und dem Testride-Konzept überzeugt. Wenn man dann mit Luggi über sein tolles Haus redet, wird der sonst so gut gelaunte Hotelier nachdenklich, denn der Neubau war durch das Lawinenunglück von 1999 unumgänglich geworden. Damals hatten die gigantischen Schneeabgänge mehrere Häuser zerstört und mehr als 30 Menschen das Leben gekostet. Die unglaublichen Fotos, die uns Luggi jetzt hinlegt, zeigen das ursprüngliche Gebäude, komplett mit eingepresstem Schnee. Aber „Lebbe geht weider“ stellte schon einst ein bekannter Fußballlehrer fest und nach dem Motto „die nächste Kurve ist die Wichtigste“ jagen wir gemeinsam mit Luggi die Silvretta Hochalpenstraße hinauf. Der 38 km lange Kurvengenuss verbindet das Tiroler Paznauntal mit der Vorarlberger Montafon-Region und erreicht eine Höhe von 2.038 m. Angekommen am smaragdgrünen Stausee verabschieden wir uns von Luggi und nehmen Kurs auf Bludenz.

Wir vertreten uns in der einladenden Altstadt die Bikerfüße und werfen einen Blick auf unsere Landkarte, um unsere Rückfahrt nach Balderschwang zu planen. Es geht noch einmal richtig rund. Mit dem Faschina- und vor allem dem Furkajoch warten genau die richtigen Kurvenpassagen auf uns, die diese deutsch-österreichische Grenztour würdig abschließen. Abschluss? Noch nicht ganz – am weniger bekannten Pfänderpass werden wir mit einem traumhaften Bodenseeausblick belohnt, der kaum zu toppen ist. Außer von den leckeren Kasspatzen im Schwabenhof, den wir wenig später erreichen.

HIGH-BIKE Testcenter

„Was bieten wir den Touristen in der warmen Jahreszeit?“ fragte man sich im Wintersport-Eldorado Paznauntal. Und dann hat man ein Motorrad-Konzept auf die Beine gestellt, dass in seiner Art wohl einmalig ist. Das „HIGH-BIKE Testcenter“ ist das einzige markenübergreifende Motorrad-Testzentrum in Europa. Neben Testmöglichkeiten der neuesten Modelle von BMW, Triumph, KTM, Ducati und Aprilia können Rukka-Anzüge, Schuberth-Helme und Daytona-Stiefel auf ihre Praxisqualitäten untersucht werden. Die idealen Rahmenbedingungen rund um die Silvretta Hochalpenstraße und viele andere grandiose Alpenstraßen machen nicht nur für diejenigen Sinn, die aktuell ein neues Bike kaufen wollen, sondern auch für Biker, die gerne einmal ein anderes Motorrad kennenlernen wollen. Inhaber der LouisFunCard können sich hier außerdem über einen Sofortrabatt auf die Motorradmiete freuen.

Weiteres Tourenmaterial

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