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Honda NX 650 Dominator – Louis Spezial-Umbau

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Ich war eine Dominator – Honda NX 650

Die von 1988 bis 2002 angebotene NX 650 Dominator bescherte Honda seinerzeit erfreuliche Verkaufszahlen. Auch heute, 13 Jahre nachdem die letzten Neufahrzeuge von den Händlern ausgeliefert wurden, ist noch eine fünfstellige Zahl von ihnen auf unseren Straßen unterwegs.

Da die Domi zumeist als anspruchsloses Alltagsbike oder Reiseenduro zum Einsatz kommt, ist es bei vielen mit dem optischen Zustand nicht mehr weit her. Das bemerkte auch die Louis Schrauber-Crew und machte sich an eine verjüngende „Typveränderung“, wie sie es so wohl noch nicht gegeben hat. Aus der sehr hoch bauenden NX sollte ein flaches, leichtes und filigranes Teil zum Landstraßenräubern werden.

honda nx 650 dominator

Honda NX 650 Dominator

Im Originalzustand eine Brot-und-Butter-Enduro mit 44 PS

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Die Dominator wurde komplett neu aufgebaut

Zunächst ging es an die Demontage des Bikes und die Entscheidung, was für den Neuaufbau wieder verwendet wird. Übrig blieben Gabel, Rahmen, Schwinge, Hinterrad, Motor und Teile der Elektrik. Doch auch diese Komponenten wurden zumindest von der Oberflächenbeschaffenheit her bearbeitet.

Fahrgestell, Felgen und Naben (vorn jetzt 19 statt 21 Zoll) wurden von Pulvertechnik Nord glanzschwarz pulverbeschichtet. Im Heck kommt ein kürzeres Federbein von Bitubo zum Einsatz, während vorn die Gabelstandrohre um 40 mm gekürzt und zur Aufnahme des LSL-Stummellenkers gut 3 cm durch die Gabelbrücken nach oben geschoben wurden. Im Inneren verrichten jetzt entsprechend kürzere Wirth-Gabelfedern ihren Dienst. Der Motor wurde von Tuning-Papst Ulf Penner auf 62,5 PS und 74 Nm (Serie: 44 PS und 54 Nm) gebracht. Krümmer und Vorschalldämpfer der nach unten verlegten Auspuffanlage sind eine Einzelanfertigung, die mit einem Hurric Pro2-Enddämpfer komplettiert wurde.

Die Tank-Sitzbank-Kombination setzt sich aus einem von Friedhelm Lammers wunderschön umgesetzten Alu-Tank und einem mit einer Alu-Einfassung versehenen Flat-Track-Höcker zusammen. Die Lackierung übernahm Danny Schramm vom Schrammwerk, eine der ersten Adressen für Custom-Lackierungen.

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Cafe-Racer-Cockpit: LSL-Stummellenker plus T&T-Multifunktionsinstrument

Lithium-Ferro-Batterie im Flat-Track-Höcker

Nur im Höcker fand sich übrigens ein winziges Plätzchen zur Aufnahme einer Batterie. Etwas Herkömmliches war hier de facto nicht unterzubringen und so sorgt dort nun ein ultrakompaktes Lithium-Ferro-Kraftpaket für die Energieversorgung. Als Info-Zentrale dient fortan ein Multifunktionsinstrument im klassischen Layout von T&T, die Beleuchtungsanlage besteht aus einem Mini-H4-Hauptscheinwerfer, Xenolen-Lenkerendenblinkern und Blinker/Rücklicht-Kombis von Kellermann. Mit dem Motortuning und den nur noch 139 kg Gewicht fährt sich die Dominator wie einst ein Kleinkraftrad mit 6,25 PS, lediglich das Komma bei der Leistungsangabe ist um eine Stelle nach rechts gerückt. Und hübsch ist sie auch noch.

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